Einen überraschenden Erfolg erzielten wir am Dienstag in der letzten Woche. Wir hatten im Juli 2025 folgenden Antrag gestellt:
„Die Stadtverwaltung gibt eine Machbarkeitsstudie für eine Flusswärmepumpe in Auftrag. Die Studie konkretisiert das im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung bereits ermittelte Potential (Angebotsseite), bewertet mögliche Standorte und untersucht, welche Abnehmer für die erzeugte Energie in Frage kommen (Nachfrageseite)“
Die Stadtverwaltung zeigte sich bestrebt, das Thema abzumoderieren und empfahl, den Antrag nicht weiterzuverfolgen Wir hatten uns schon auf ein Scheitern eingestellt, wollten jedoch zumindest erreichen, dass unser Antrag erneut aufgegriffen wird, falls sich die von der Verwaltung zur Prüfung empfohlene Option einer Nutzung von Wasserstoff für Gewerbebetriebe am Neckar aus Mangel an Nachfrage als unrealistisch erweisen sollte.
Wir freuen uns sehr und bedanken uns dafür, dass SPD und ULP unseren ursprünglichen Antrag (s.o.) unterstützt haben. Uns ist bewusst, dass sich im Rahmen der Machbarkeitsstudie z.B. herausstellen könnte, dass die Kosten für die mit einer Flusswärmepumpe erzeugten Wärme zu hoch liegen oder dass zu viele potenzielle Abnehmer am Fernwärmenetz der EnBW hängen und nur schwer „umgekoppelt“ werden können. Andererseits ergeben sich hier durch eine zusätzliche Einspeise-Quelle vielleicht auch neue Chancen
Im Übrigen wird das neue Esslinger Landratsamt teilweise mit einer Flusswärmepumpe versorgt. Und auch Wendlingen, eine der sechs Partnergemeinden im Konvoi zur kommunalen Wärmeplanung, möchte die Option des Neckars als Wärmequelle jetzt genauer unter die Lupe nehmen.
