Der Ausschuss für Bauen, Technik und Umwelt hat auf unseren Antrag beschlossen, der ersten Plochinger Fahrradstraße (Urban-/Johanniterstraße) auch Vorfahrt einzuräumen. Das ist wichtig. Jeder Stopp beim Radfahren bedeutet, dass man zunächst ab- und dann wieder aufsteigen muss. Fahrradstraßen stehen hingegen für entspanntes, flüssiges Radfahren, falls gewünscht auch nebeneinander.
Darüber hinaus hat die Stadtverwaltung zugesagt, zu prüfen, ob die Karlstraße in die Vorplanung einbezogen kann. Über die Karlstraße läuft die Zufahrt von radelnden Schüler:innen aus Deizisau.
Noch vor der Sommerpause wird das Projekt in die Öffentlichkeitsbeteiligung gehen.
In der gleichen Sitzung wurde auch der aktualisierte Fuß- und Radwegplan für Schüler:innen vorgestellt, den ein Stuttgarter Ingenieurbüro unter Beteiligung von Schüler:innen erstellt hat.
Als besonders gefährliche Punkte wurden der Panoramaplatz, die Einfahrt zum Rewe-Parkhaus und der Zusammenfluss von Hindenburgstraße, Moltkestraße und Marquardtstraße beim Moltke-Areal identifiziert. Die Situation könnte entschärft werden, wenn die Hindenburgstraße – wie schon während der Bauphase – zukünftig als Einbahnstraße ausgewiesen wird.
Der Panoramaplatz (Zusammenfluss von Hagenäckerweg, Panoramastraße und Hindenburgstraße) sollte farblich gekennzeichnet werden. Hier müssen Radfahrende, aber auch Fußgänger, den Straßenraum kreuzen, was von allen Verkehrsteilnehmenden erhöhte Aufmerksamkeit erfordert.
Wir werden uns für zeitnahe Verbesserungen einsetzen. Plochinger:innen werden nur dort gehen oder auf das Fahrrad umsteigen, wo sie sich sicher fühlen.
