Das war knapp: im Ausschuss für Bauen, Technik und Umwelt war die Vergabe der geplanten neuen PV-Anlage auf dem Feuerwehrhaus noch an den Gegenstimmen von CDU und Bürgerliste gescheitert. Die genannten Fraktionen hatten sich dafür ausgesprochen, das Dach an einen externen Anbieter alternativ zu verpachten, obwohl die dadurch zu erwartenden Erträge deutlich geringer gewesen wären, und obwohl sogar eine Schadensersatzforderung bei einer Verweigerung der Vergabe im Raum stand.

In der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause gab es dann glücklicherweise eine hauchdünne Mehrheit für die Vergabe, basierend auf den Stimmen von SPD, OGL, ULP und Bürgermeister Buß.

Das war umso wichtiger, als die PV-Anlage mutmaßlich noch eine wichtige Rolle im von der OGL in die Diskussion gebrachten Strombilanzkreis-Modell spielen kann, das es erlauben würde, kommunal erzeugten Strom mit dem kommunalen Stromverbrauch auch an anderer Stelle zu verrechnen. Näheres dazu in der nächsten Ausgabe.