Der nun seinem Ende entgegen gehende Sommer hat sich auf reichlich ruppige Art Respekt verschafft: weitflächige, schwer unter Kontrolle zu bringende Waldbrände in Frankreich und Spanien, eine Übersterblichkeit von ungefähr der Bevölkerungszahl Plochingens in Deutschland und – weniger dramatisch, aber dennoch bedenklich: historische Tiefstände der Pegel von Bodensee und Rhein.
Wir befinden uns in einer Phase der Erdüberhitzung, in der die Vermeidung der Emission von Treibhausgasen mit der Klimaanpassung verbunden werden muss.
Die OGL-Fraktion nimmt dieses Thema schon seit vielen Jahren sehr ernst. Ein wichtiger (wenn auch zu spät erreichter) Erfolg war in diesem Zusammenhang die Erstellung der ersten Plochinger Klimagasbilanz durch unsere Klimaschutzmanagerin. Sowohl ihre Einstellung als auch die Erstellung der CO2-Eröffnungsbilanz gingen auf Initiativen unserer Fraktion zurück.
Bilanzieren heißt allerdings noch nicht reduzieren: Deswegen war es uns besonders wichtig, auf unserer Stadtbuslinie einen durchgehenden 15-Minuten-Takt zu erkämpfen. Auch die Planung zur Umgestaltung der Urban-/Johanniterstraße zur ersten Plochinger Fahrradstraße, die vor der Sommerpause den interessierten Bürger:innen vorgestellt wurde, ist ein Anreiz zur Vermeidung von CO2-Emissionen.
Als Nächstes geht es darum, einen überprüfbaren Plan zur Reduzierung der Emissionen sämtlicher kommunaler Liegenschaften zu erstellen.
Zusätzlich werden wir uns im Bereich der Klimaanpassung noch intensiver Gedanken machen müssen. Die Anlage der ersten Plochinger „Schattenallee“ auf dem Bruckenwasen und die Einrichtung des Trinkbrunnens gingen auf Anträge unserer Fraktion zurück.
