Am Dienstag vergangener Woche war es endlich soweit: die Stadtverwaltung präsentierte ihre Ideen zur Zukunft der Innenstadt – und reagierte damit auf einige schon sehr gut „abgehangene“ einschlägige Anträge der OGL-, CDU- und ULP-Fraktion.

Was dabei vorgeschlagen wurde, ist sicher nicht falsch: Mehr und einheitlichere Sitzgelegenheiten, weniger optisch störende „Einhegungen“ gastronomisch genutzter Flächen, etwas mehr Einheitlichkeit bei Sonnenschirmen und Markisen. Erfreulich auch, dass ein lokales Gartenbau-Unternehmen damit beauftragt werden soll, Vorschläge für eine Teilentsiegelung des Gebiets zwischen Fischbrunnen und Neckarstraße zu entwickeln.

Enttäuscht hat uns allerdings, dass ein Konzept zur Aufwertung des Bachlaufs (idealer Weise unter Berücksichtigung des Farbenspektrums des Hundertwasser-Komplexes), das wir gemeinsam mit der CDU beantragt hatten, immer noch aussteht – ebenso wie eine Antwort auf unsere Frage, wann denn endlich die hässlichen Asphalt-Flicken beseitigt werden, mit denen die Schäden an der Kopfstein-Pflasterung schlechter als notdürftig geflickt wurden.

Schade auch, dass sich unsere Idee, mit einer Schmalspur-Draisine für Kinder ein Alleinstellungsmerkmal für die Plochinger Stadtfeste und verkaufsoffenen Sonntage zu schaffen, wohl nicht realisieren lässt. Die Dampfbahner:innen sind mit der Anlage auf dem Bruckenwasen vollauf beschäftigt.

Immerhin für eine OGL-Idee gab es allerdings eine positive Resonanz: die Einrichtung einer betreuten Spielfläche in einem leerstehenden Ladenlokal. Dann könnten Eltern in aller Ruhe einkaufen, während sich ihr Nachwuchs einmal so richtig austoben darf.