Unsere treuen Leser:innen wissen: In der vergangenen Wahlperiode (2019 – 2024) taten wir uns schwer, mit unseren Anliegen durchzudringen. Der größte Erfolg war der durchgehende 15-Minuten-Takt auf der Stadtbuslinie zwischen 6 Uhr und 19:30 Uhr (Montag-Freitag) – wobei wir diesen fahrgastfreundlichen Takt gerne bis 20:30 Uhr gehabt hätten.
Die aktuelle Wahlperiode ist noch nicht einmal ganz zwei Jahre alt. Dennoch können wir bereits einige Erfolge verbuchen:
Inzwischen hat die von uns beantragte Klimaschutzbeauftragte wie von uns gewünscht ihren ersten Bericht zur kommunalen Klimabilanz vorgelegt und dabei deutlich gemacht, wie steil der Weg zu der für 2040 vorgeschriebenen faktischen Klimaneutralität noch werden wird.
Zweitens geht demnächst die erste Plochinger Fahrradstraße (Urban-/Johanniterstraße) in die Öffentlichkeitsbeteiligung.
Und etwas überraschend fand sich schließlich auch eine Mehrheit für unseren Antrag, eine Machbarkeitsstudie zu einer Flusswärmepumpe am Neckar in Auftrag zu geben.
Auch die frisch gepflanzte Schattenallee, die die Besucher:innen des Bruckenwasenfests bald in Augenschein nehmen können, geht auf einen unserer Anträge zurück.
Darüber hinaus beabsichtigt die Stadtverwaltung, wie von uns beantragt, zu prüfen, ob ein Strombilanzkreismodell für Plochingen oder den GVV ein sinnvolles Modell sein könnte. In einem Strombilanzkreis kann selbst erzeugter Strom mit dem kommunalen Eigenbedarf verrechnet werden, auch wenn Erzeugung und Bedarf nicht auf dasselbe Gebäude entfallen. Das könnte zum Booster für die Eigenstromerzeugung werden. Denn selbst erzeugter Strom ist wesentlich günstiger als zugekaufter.
