In der vorletzten Ausgabe der Plochinger Nachrichten bemühte sich die CDU, ein neues Argument für den geplanten zweispurigen Durchstich der Eisenbahnstraße zwischen Bahnhof und Kino-Kreisel zu finden: den zusätzlichen CO2-Ausstoß durch einen „großen“ Einbahnstraßenkreis zwischen dem Kino-Kreisel und der Ortsausfahrt Richtung Altbach. Abgesehen davon, dass wir schon zu MOVE-Zeiten nur einen „kleinen“ Einbahnstraßenkreis zwischen Kino-Kreisel und Franz-Öchsle-Straße favorisiert haben:
Die CDU hat dabei leider erneut unseren Kompromissvorschlag ignoriert, der der Stadtkasse einen siebenstelligen Betrag ersparen würde. Wir plädieren aufgrund der angespannteren Haushaltslage schlicht und einfach für einen Verzicht auf den oben genannten Durchstich. Umgekehrt ziehen wir unseren Plan zurück, vor dem Bahnhof mehr Raum für Angebote des Umweltverbunds dadurch zu schaffen, dass auf eine einspurige Verkehrsführung in östlicher Richtung umgestellt wird.
Dieser Verzicht produziert natürlich kein zusätzliches CO2, da er ja die heutige Verkehrsführung beibehält. Gleichzeitig hat er drei entscheidende Vorteile:
1. Er ist wesentlich billiger: Auf den zweispurigen Ausbau zwischen Bahnhof und Kino-Kreisel kann verzichtet werden.
2. Er ist wesentlich nachhaltiger: Sowohl der bestehende Radweg als auch die Bäume auf der nördlichen Seite der Eisenbahnstraße können bestehen bleiben.
3. Er ist bürgerfreundlicher: Er führt nicht zu zusätzlichem Lärm für Menschen, die durch den Zugverkehr ohnehin extrem belastet sind.
Wir hoffen, dass ein Umdenken der CDU in dieser wichtigen Frage bisher durch das hier erläuterte Missverständnis verhindert wurde, und sind jederzeit offen für einen konstruktiven Dialog.
