Dieser Antrag könnte sich durchaus als „Booster“ für die Plochinger Energiewende erweisen. Das Strombilanzkreismodell, das im Main-Taunus-Kreis entwickelt wurde, erlaubt eine bilanzielle Verrechnung des kommunalen Strom-Eigenverbrauchs mit kommunal erzeugtem Strom über verschiedene kommunale Liegenschaften hinweg.

Wir könnten also z.B. Strom, den wir auf dem Feuerwehrhaus erzeugen, in den städtischen Schulen oder im Rathaus verbrauchen, ohne dass dafür die normalen Netzgebühren fällig würden. Damit würden kommunale Investitionen in PV-Anlagen noch einmal deutlich profitabler.

Die Stadtverwaltung signalisierte in der letzten GR-Sitzung vor der Sommerpause beim Tagesordnungspunkt zur Vergabe einer neuen und aufgestockten PV-Anlage auf dem Feuerwehrhaus, dass sich eine Anwendung dieses Modells mutmaßlich realisieren lässt.