Einer unserer Haushaltsanträge betrifft erst die übernächste Dekade. Wir hatten angeregt, für das Jahr 2048 eine erneute Bewerbung für eine Landesgartenschau zu wagen, und zwar gemeinsam mit Wernau. Fünzig Jahre nach der erfolgreichen Schau von 1998 könnte ein (behutsam weiter aufgewerteter) Bruckenwasen erneut zum Magneten für viele Baden-Württemberger:innen werden und unsere Stadt wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit im „Ländle“ rücken.

Darüber hinaus würde ein südlich in Richtung Wernau renaturierter Neckar das Naherholungspotenzial erheblich erweitern und einen reizvollen Rundweg vom Bruckenwasen nach Wernau, von dort auf der anderen Neckarseite zur (bis dahin ebenfalls renaturierten) Fils und wieder zurück zum Ausgangspunkt ermöglichen.

Gleichzeitig würde ein wieder leicht mäandernder Neckar bei mit zunehmender Erderhitzung wahrscheinlicher werdenden Starkregenperioden auch einen besseren Hochwasserschutz ermöglichen.

Bürgermeister Buß zeigte sich aufgeschlossen für den Antrag. Er regte allerdings an, zunächst die Machbarkeitsstudie der Städte Stuttgart, Ludwigsburg und Esslingen sowie des Verbands Region Stuttgart über eine gemeinsame Bewerbung um die Bundesgartenschau 2043 abzuwarten und anschließend eine gemeinsame Beteiligung beider Gemeinden an diesem Projekt zu prüfen.

Damit entfiele die Konkurrenzsituation zu anderen baden-württembergischen Gemeinden und das Projekt könnte im Idealfall bereits fünf Jahre früher realisiert werden.

Wir sind gespannt auf die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und auf die Resonanz in unserer Nachbargemeinde.