Die Gestaltung der Innenstadt liegt vielen Bürger:innen sehr am Herzen. Auch OGL-Monatssitzungen werden stets dann besonders lebhaft, wenn Ideen für ihre zukünftige Gestaltung vorgestellt werden.
Inzwischen liegen zwei Konzepte vor. Zum einen gibt es eine Machbarkeitsstudie des Landschaftsarchitekten Gula für den gesamten Bereich. Gula plädiert für mehr Grün in Form von Pflanz- und Baum-“intarsien“, jeweils von Bänken umrahmt, für einen Plattenbelag anstelle der Pflastersteine, und für eine Einebnung des Bachlaufs, mit punktuell im Bodenbelag integrierten Sprudelfontänen als möglichen Ersatz.
Zum anderen gibt es ein Konzept der Künstlerin Verena Könekamp für den Bereich zwischen Volksbank und REWE. Könekamp möchte Bachlauf und Straßenbelag im Dialog mit dem Hundertwasserhaus umgestalten. Zusätzlich sollen Spiralmuster und ein Quell-Mühlstein auf die historischen Orte Otto-Spinnerei und Dettinger Steingießerei verweisen.
Wir wollen beantragen, die Plochinger:innen in Form eines Workshop-Wochenendes an der Diskussion zu beteiligen. Wir erhoffen uns davon wichtige zusätzliche Anregungen, sowie z.B. auch Hinweise darauf, wie die Bürger:innen zum optisch attraktiven, aber stolperanfälligen Kopfsteinpflaster stehen, oder ob sie den Bachlauf als Bereicherung oder als Hindernis erleben. Darüber hinaus sollte auch ein Beleuchtungskonzept für die Abend- und Nachtstunden Gegenstand der Diskussion sein.
Neben der „Machbarkeit“ muss jetzt die „Wünschbarkeit“ geprüft werden. Bei der Innenstadt sind alle Bürger:innen kompetente Gesprächspartner:innen.
